Island-Rundreise im Juli 2011

ca. 1.730 Kilometer

 

mit dem   

Hier die Route:

 

 

1. Tag, die Anreise:

 Der Abflug ab Düsseldorf erfolgte um 21 Uhr 40. Durch die Zeitverschiebung landete ich gegen 23 Uhr Ortszeit in Keflavik, dem Internationalen Flughafen von Reykjavik.

Nach dem aussteigen dann die Erste Überraschung: Obwohl es bereits fast Mitternacht war strahlte mich ein blauer Himmel und ein heller Sonnenschein an. Jetzt verstand ich den Begriff der Mitternachtssonne. Nach dem Auschecken und der Fahrt nach Reykjavik (ca.200.000 Einwohner, auf der gesamten Insel ca. 300.000 Einwohner) erreichte ich gegen 1 Uhr das Hotel Cabin. 

 

Eigentlich war ich todmüde, aber ich konnte und wollte noch nicht schlafen. Die jetzt untergehende Sonne lockte mich an die Hafenpromenade. Ein kleiner Spaziergang, dann wurde es empfindlich kalt und ich suchte das Hotel auf. Am nächsten Morgen war schließlich bereits um 8 Uhr 30 die Abfahrt zur Rundreise geplant.

 

 

2. Tag, ca.220 Km:

 Die Nacht war eigentlich zu kurz und ich hab wegen der ungewohnten Helligkeit nicht wirklich gut geschlafen. Das Frühstück bzw. der Kaffee (stark und schwarz) hat mir dann geholfen wach zu werden. Um halb neun wurde ich dann mit den anderen Teilnehmern (insgesamt waren wir 22 Personen plus Reiseleiterin und Fahrer) abgeholt. Ich hatte Glück, Sitzplatz am Fenster  

 

 

 

Zunächst fuhren wir raus aus Reykjavik zu Islands größtem Geothermalkraftwerk Nesjavellir. Ein unbeschreiblicher unangenehmer Geruch nach Schwefel empfing uns beim verlassen des Busses. Wir machten eine kleine Führung mit, bei der uns von einer Mitarbeiterin die Arbeit in diesem Kraftwerk erklärt wurde. Es wird mittels des heißen Wassers aus der Erde Strom produziert sowie Reykjavik mit Heißwasser versorgt

 

Dann ging es weiter auf dem „Golden Circle“...

 

... zum Nationalpark „Þingvellir“ (sprich engl. Thingvellir). Hier wurde bereits im 10. Jahrhundert von den Wikingern die „gesetzgebende Versammlung“ abgehalten, eines der ältesten Parlamente der Welt. Es bestand bis ins Jahr 1798.

 

 

 

Außerdem sieht man dort das Ergebnis des Auseinanderdriftens der der tektonischen Erdplatten des Nordamerikanischen Kontinents und Eurasien. Man sieht viele Erdspalten und Brüche. 

 

 

Weiter ging’s dann zum Wasserfall Gullfoss (dt. Goldener Wasserfall). Dieser fällt über 2 Stufen über insgesamt ca. 32 Metern in einen tiefen Canyon.

Von dort ging es dann weiter in das Geysir-Geothermalgebiet, wo man viiiieeele blubbernde Wasserquellen und Geysire zu sehen bekommt. Der bekannteste und größte ist der Geysir Strokkur (dt.Butterfass), welcher alle 5-10 Minuten eine bis zu 20 Meter hohe Wasserdampfsäule in die Höhe schießt.

 

Dann gab es noch einen kurzen Abstecher zum Faxi-Wasserfall. Ein kleiner Wasserfall mit einer Fischtreppe.

 

Zum Abschluss des Tages besuchten wir dann noch den Ort Skálholt. Dieser besteht aus einer Kirche  (Wohnsitz des Weihbischofs und seit dem Mittelalter neben Hólar der wichtigere Bischofssitz von Island) und einem Schulkomplex (Die erste Lateinschule des Landes wurde Ende des 12.Jhds. hier gegründet).

        

                

 

 

Übernachtet wurde dann in der Umgebung von Laugarvatn,im Hotel Edda Laugarbakki.

 

3. Tag, ca.330 Km

Nach einem ausgiebigen Frühstück ging es dann ins Hochland, entlang auf unbefestigten Schotter- und Kiespisten, der F35, zwischen den beiden Gletschern Langjökull und Hofsjökull hindurch.

 

Kleine Zigarettenpause im (N)irgendwo

 

Der nächste Stopp wird an der Geothermalen Oase Hveravellir eingelegt. Hier kann man zwischen bunten Solfataren (ein Bereich, in dem im Zusammenhang mit Vulkanismus Gase aus der Erde austreten) ein Bad im natürlich erwärmten Wasser nehmen. Hab ich jedoch nicht getan, die Lufttemperatur war mir einfach zu kalt, brrrrrrr.

  

Stattdessen wurde eine kleine Wanderung durch das

umgebende Lavafeld gemacht.

 

Nach dieser ausgiebigen Mittagspause ging es dann weiter zu den grünen Tälern Nordislands.

Hier werden Schafe und die bekannten Islandpferde gezüchtet. Diese über Island hinaus beliebten Pferde stammen noch von den  Pferden ab, welche die Wikinger einstmals eingeführt haben. Bekannt sind sie u.a. wegen der 5 Gangarten, neben den drei üblichen (Schritt, Trab und Galopp) verfügen sie noch über die Gangarten Tölt und Pass. Es gibt ca. 90.000 – 100.000 Pferde auf der Insel. Bei der Zucht ist die Farbe absolute Nebensache, man spricht von ca. 40 verschiedenen Farben. Eine Besonderheit ist u.a. dass ein Pferd, welches einmal die Insel verlassen hat (für ein Turnier o.ä.), nie wieder zurück darf. Man verhindert dadurch die Einfuhr eventueller Krankheiten.

  

 Einen kleinen Zwischen-

stop haben wir am

Blöndulón eingelegt,

einem ca. 57 QKM großen

Stausee. Dieser See

hat eine Tiefe bis zu

39 Meter.

 

 

Zum Abschluss fuhren wir in die Stadt Akureyri, die Hauptstadt des Nordens und gleichzeitig die 2.größte Stadt Islands. Sie liegt am Ende eines wunderschönen Fjordes. Sehenswert dort die Kirche (Akureyri Church) sowie ein botanischer Garten.

Auch die Stadt selber ist ein hübscher Ort mit den typisch bunten Häusern...

Übernachtung im Hotel Edda Akureyri.

 

 

 

Übernachtung im

Hotel Edda Akureyri.

                  

4. Tag, ca.160 Km

 

Am Fjord "Eyjafjördur"

 

 

Weiter ging es zum Goðafoss, dem „Götterwasserfall“. Er ist der bekannteste Wasserfall Island, hat eine Breite von 30 Meter und stürzt ca. 12 Meter in die Tiefe. Es gibt eine Sage, nach der der König im Jahr 1.000 n.Chr. infolge der beschlossenen Übernahme des Christentums als Staatsreligion alle heidnischen Götterbilder in den Goðafoss geworfen haben soll, daher der Name „Götterwasserfall“.

 

Als nächstes geht’s über die Nationalstrasse 1 zum See Mývatn dem „Mückensee“. Der Name kommt von den unzähligen Mücken, die in den Sommermonaten in großen Schwärmen dort auftreten. Der See ist mit seinen 37 Qkm der viertgrößte See, mit seiner Höchsttiefe von ca 4,5 Meter jedoch recht flach. Er wird beherrscht von vielen „Pseudokratern“, welche man über Stege und Brücken erreichen und erklettern kann. Außerdem beherbergt der See viele verschiedene Entenarten.

 

Von dort geht es nur ein paar Kilometer weiter zum Dimmuborgir (dt.dunkle Burgen), einem riesigen Lavafeld. Der Isländischen Sage nach ist dort die Heimat der Elfen und Trolle. Die merkwürdigen Formationen erinnern tatsächlich manchmal an Häuser oder Burgen....

 

 

Hier wurde dann auch die Mittagspause eingelegt. Eine Stunde auf der Terrasse eines kleinen Restaurants in der warmen Sonne hat richtig gut getan.

 

Als nächstes haben wir die Schlammfelder von Námafjall Hverir besucht. Diese Felder liegen in einem Hochtemperaturgebiet, in 1.000 Meter Tiefe liegt die Temperatur bei über 200 Grad. Mit dem heißen Dampf steigen auch schwefelhaltige Gase auf, die für den unangenehmen Geruch dort verantwortlich sind. Die heißen Schlammfelder selber haben eine Temperatur von 80 – 100 Grad, sind also nicht geeignet für Schlammbäder. 

                   

 

In der unmittelbaren

Nähe liegt ein 1975

errichtetes

Geothermal-Kraftwerk,

dieses haben wir jedoch

nicht besichtigt.

 

Das nächste Ziel im Kraflagebiet, dessen höchste Erhebung (der Krafla) eine Höhe von ca. 818 Meter hat, war der Vitikrater. Dieser Kratersee hat einen Durchmesser von 320 Meter und ist ein beliebtes Ziel auch für Wanderer. 

 

Übernachtet wurde dann im Hotel Edda Storu Tjarnir

in der nähe von Husavik.

  

5. Tag, ca.400 Km:

Der Tag begann (natürlich nach dem Frühstück) mit einer Fahrt in den Ort Husavik. Ein hübscher Ort an der Küste mit einem sehr schönen Hafen.

                             

Das nächste Ziel war die Hufeisenförmige Schlucht Ásbyrgi im Jökulsárgljúfur-Nationalpark. Nach der nordischen Mythologie soll hier Odins achtbeiniges Pferd seine Hufe in die Erde gebohrt haben. Daher hat die Schlucht auch den Spitznamen „Odins Fußabdruck“. Der in der isländischen Mythologie tief verwurzelte Glaube an Elfen, das unsichtbare Volk, erklärt Ásbyrgi zur Elfenhauptstadt. Man wird vor Ort über eine Tafel darüber informiert, dass sich dort ein großes kulturelles und wirtschaftliches Zentrum der Elfen befindet.

 

 

Am Ende der Schlucht befindet sich ein kleiner See. Hier brütet eine Vielzahl von Enten. In der Schlucht befindet sich ein für Island seltener Mischwald, bestehend u.a. aus Birken und Fichten.

 

 

Vor dem Eingang zur Schlucht, dessen Wände 90 Meter hoch sind, liegt ein 25 Meter hoher Felsen, genannt Eyjan (dt. Insel).

                               

Von der Schlucht aus ging es zum nächsten Highlight, dem Dettifoss (dt.stürzender Wasserfall). Er stürzt in die 100 Meter tiefe Schlucht Jökulsárgljúfur. Der Wasserfall hat eine breite von 100 Meter und eine Tiefe von 45 Meter und ist damit der energiereichste Wasserfall Europas. Der Weg vom Parkplatz dorthin geht allerdings eine lange Strecke über Steine und Geröll, auch natürliche Treppen müssen überwunden werden. Wenn man aber an den Rand des Falles kommt wird man für die Anstrengungen reichlich belohnt.

Und wenn man Glück hat, bekommt man sogar noch einen schönen Regenbogen zu sehen. Ich hatte ein bisschen Glück, ich bekam einen kleinen Regenbogen vor die Linse.

 

Auf der Weiterfahrt zum höchstgelegenen Bauernhof passierten wir noch den Berg Herðubreið (dt.die Breitschultrige). Er gilt mit seiner auffälligen Form eines Tafelvulkans als die Königin der Berge Islands und hat daher auch den Spitznamen „Königin“. Der Berg ist 1682 m hoch und liegt im isländischen Hochland in der Wüste Ódáðahraun, nicht weit entfernt vom Vulkan Askja. Der Berg ist ganzjährig mit Schnee bedeckt, hat jedoch keinen Gletscher. Er ist fast symmetrisch geformt, seine Grundfläche ist fast ein perfekter Ring von etwa 8-9 km Umfang. Auf Grund seiner Höhe und Lage ist „die Königin“ aus vielen Richtungen weithin zu sehen.

                 

 

Der bereits erwähne Bauernhof, Möðrudalur, liegt auf einer Höhe von 469 Meter und ist noch heute ständig bewohnt und bewirtschaftet. Es wird dort Schafzucht betrieben, außerdem gibt es ein kleines Cafe mit Imbiss und einer schönen Sonnenterasse. Bei guter Sicht hat man einen Blick auf den Berg Herðubreið, den Vulkan Askja und zum Gebirgsmassiv der Kverkfjöll.

 

Die kleine Kirche hat der Bauer Jón A. Stefánsson, der 1995 fast 100-jährig starb, zum Andenken an seine Frau 1949 selbst errichtet. Auch das Altarbild in der Kirche hat er eigenhändig gemalt.

 

Auch das gibt es hier

auf diesem kleinen

Terrain:

die wohl kleinste

Tankstelle Islands.

Übernachtet wurde im Hotel Stadarborg nahe der Ortschaft Reyðarfjörður am gleichnamigen Fjord.

 

 

6. Tag, ca.360 Km:

 

Der heutige Tag führt uns entlang der Ostfjorde. Der 1. Stopp ist in Djúpivogur, einem der schönsten Fischerorte in Island. Er liegt am 35 KM ins Land ragenden Fjord Berufjörður.

 

Weiter geht’s der Küste entlang zum Leuchtturm Hvalnes. Von dort hat man einen phantastischen Blick auf die unendliche Weite des Atlantiks und die im Hintergrund liegenden Berge mit ihren schneebedeckten Spitzen.

 

Etwas weiter hat man einen sehr schönen Blick auf Islands größten Gletscher, den Vatnajökull. Mit einer Größe von über 3.000 km³ Volumen und einer  Fläche von rund 8.100 km². Die Eisschicht hat eine Dicke von ca. 1.000 Meter. Unter dem Gletscher befinden sich einige noch aktive Vulkane, es gibt 36 Gletscherzungen.

Nur ein kleines Stück weiter hat man einen sehr schönen Blick auf Islands größten Gletscher, den Vatnajökull. Er hat eine Größe von über 3.000 km³ Volumen und eine  Fläche von rund 8.100 km². Die Eisschicht hat eine Dicke von ca. 1.000 Meter. Unter dem Gletscher befinden sich einige noch aktive Vulkane, es gibt 36 Gletscherzungen.

 

Das absolute Highlight kam dann. Der See Jökulsárlón (dt. Gletscherflusslagune). Er ist der bekannteste und größte einer Reihe von Gletscherseen in Island und liegt am Südrand des Vatnajökul auf dem Breidamerkursandur zwischen dem Skaftafell-Nationalpark und Höfn. Mit 248 Metern ist er der tiefste See Islands, seine Fläche beträgt etwa 18 km².

Wir haben auf dem See eine Bootsfahrt mit einem Amphibienfahrzeug gemacht, eine geführte Fahrt mit Erklärungen zur Entstehung des Sees.

Dabei fuhren wir an kleinen und großen Eisbergen vorbei, dessen Struktur und Aussehen sich immer wieder verändert hat

Nachdem wir eine Dreiviertelstunde später wieder an Land fuhren, hatte der anschließende Kaffee in dem kleinen Cafe aufwärmenden Charakter. Es war doch ziemlich kalt und windig auf dem Boot, trotz der dicken Schwimmwesten.

 

 

Die weitere Fahrt zu unserem heutigen Quartier führte uns u.a. über eine 900 Meter lange, einspurige Brücke über ein riesiges Lavafeld.

 

 

Anschließend erreichten wir den Nationalpark Skaftafell mit seinen sanften, grünen Hängen

 

Übernachtet wurde im Icelandair Hotel Klaustur in Kirkjubaejarklaustur. Wegen Doppelbuchung musste ich in einen der zum Hotel gehörenden Holzbungalow. War ne super Angelegenheit, diese Bungalows sind ausgestattet mit einer kleinen Küche (Kühlschrank, Herd und Geschirr) und einem Bad mit Toilette und Dusche.

 

 

7. Tag, ca.260 Km:

 

Diesen Tag verbrachten wir anders als geplant, da durch das „Husten“ eines Vulkans eine Brücke bei Vik weggespült wurde und die Ringstrasse nicht mehr befahrbar war, zumindest nicht für die großen  Reisebusse. Abends im Isländischen Fernsehen sahen wir dann, dass PKW`s mit großen LKW`s von der einen zur anderen Seite transportiert wurden. Die Fahrzeuginsassen wurden mit einem Container auf einem LKW ebenfalls so hin und her transportiert. In Island ist man auf solche Notmaßnahmen vorbereitet, man lebt dort MIT den Vulkanen und deren Aktivitäten so gut es geht.

Durch die Änderung der Fahrtroute entging uns leider der Besuch des südlichsten Punktes von Island (Vik) sowie die Brutgebiete der Papageientaucher. Außerdem entgingen uns die Besuche der Wasserfälle Skogafoss und Seljalandsfoss. Letzterer bietet die Besonderheit, dass man ihn aus einer Felsnische heraus von hinten bewundern kann. 

Stattdessen wurde die Fahrt über eine unbefestigte Schotterpiste fortgesetzt, ein echtes Abenteuer, wenn man bedenkt, dass wir nicht mit einem Geländewagen sondern mit einem Reisebus unterwegs waren. Da aber das Wetter an diesem Tag nicht wirklich schön war, es wechselte ständig von Sonne über Wolken und Regen, Nebel war auch dabei, war es nicht ganz so schlimm, den ganzen Tag im Bus zu verbringen. Es gab immer mal wieder Begegnungen mit entgegenkommenden Fahrzeugen, bei dieser schmalen Piste wurde den Fahrern alles abverlangt. Auch so um die 25 – 30 Flussdurchfahrten standen auf dem Programm. Also alles in allem sehr Abenteuerlich.

 

Die Mittagspause verbrachten wir in Landmannalaugar, einem Gebiet nahe dem Vulkan Hekla. Die Gegend ist wunderschön auf Grund der bunten Berge. Es gibt auch einige heiße und kalte Quellen.

 

Den Rest des Tages ging es erneut über eine unbefestigte Schotterpiste bis nach Leirubakki, dort erreichten wir wieder eine „normale“ Strasse.

Am Nachmittag haben wir eine letzte Pause gemacht, bei der wir von unserer Reiseleiterin einen kleinen Isländischen Imbiss serviert bekamen. Es gab einen „Brennivín“ einen 37,5%igen Branntwein (grüne Flasche mit schwarzem Etikett) sowie Haifischstückchen und Stockfisch.

      

Da ich am Vorabend bereits Walfisch probiert hatte, wollte ich jetzt nicht kneifen. Hab es aber sofort wieder bereut. Das ist absolut nicht meine Geschmacksrichtung. Außer vielleicht der Schnaps, der war zwar sehr stark hat aber den Magen wieder aufgeräumt.

 

 

Übernachtet wurde dann wieder, wie schon zu Beginn der Reise,

Hotel Cabin, Reykjavik.

     

8. und letzter TAG:

Am letzten Tag habe ich dann auf eigene Faust die Hauptstadt Reykjavik erkunden wollen. Begleitet haben mich dann noch zwei nette Leute aus der Reisegruppe, so dass wir noch einen richtig schönen Tag hatten.

Zunächst gingen wir vom Hotel Richtung Hafen, vorbei an einer Skulptur eines Wikingerschiffes sowie der (noch nicht ganz fertiggestellten) neuen Konzerthalle:

Vom Hafen aus haben wir dann eine Stadtrundfahrt mit dem „Hop On-Hop Of“ begonnen, einem Bus mit offenem Dach und Deutschsprachigen Erklärungen über Kopfhörer. Man kann das Busticket den ganzen Tag benutzen, also irgendwo aussteigen und ein oder zwei oder mehr Stunden später in einen anderen wieder einsteigen. Dadurch kommt man leicht an die Sehenswürdigkeiten der Stadt. 

Wir haben uns vorgenommen, an der Perlan und der Hallgrimkirkja auszusteigen.

Beides bekannte Sehenswürdigkeiten der Stadt.

  Perlan (dt. Perle) ist ein Warmwasserspeicher, von dem aus die Hauptstadt mit Warmwasser versorgt wird, u.a werden im Winter die Gehsteige und Straßen damit beheizt. Er besteht aus sechs Wassertanks, von denen einer Stillgelegt ist und ein Museum beherbergt. Im innern wurde ein künstlicher Geysir angelegt, der alle paar Minuten ausbricht. Auf dem Dach befindet sich rund um die Kuppel eine Aussichtsplattform, von der man eine Rundumsicht über ganz Reikjavik hat.

Wieder im Bus ging es weiter durch die Stadt vorbei am Stadthafen Skarfabakki zur Hallgrimskirkja, einem Wahrzeichen der Stadt. Es handelt sich um eine evangelisch-lutherische Pfarrkirche, erbaut im Jahr 1948. Die Kirche ist die größte in Island, der Turm ist fast 75 Meter hoch.

Ein Aufzug fährt bis unterhalb des Glockenstuhls, von dort hat man eine tolle Aussicht auf die Stadt und den Hafen. 

 Vor der Kirche steht eine

Statue von Leif Eriksson,

ein isländischer Entdecker

 

Von der Kirche aus

ging es dann zu

Fuß in die

Altstadt von

Reikjavik mit

seinen

Einkaufsstrassen.

 

       Nach einem leckeren Mittagessen in einem urigen Lokal ging’s weiter Richtung Hafen, vorbei am Tjörnin, einem der bekanntesten Seen in Island, am Rande der Altstadt gelegen. Es gibt dort viele Gänse, Enten Schwäne und Tauben, die gerne von den Kindern der Stadt mit trockenem Brot gefüttert werden.

An einer Ecke des Ufers wurde 1992 das Rathaus der Stadt erbaut.

  Im Hafen angekommen haben wir dann noch den prächtigen Neubau der Konzerthalle besucht. Ein imposanter Bau, der allerdings noch nicht ganz fertig gestellt ist. Es gibt dort ein elegantes Restaurant, in dem ich einen ausgezeichneten Cappuccino serviert bekam.

 

Vom Hafen aus sind wir dann zurück zum Hotel, dort in einem Schnellimbiss eine Kleinigkeit gegessen und dann war’s auch schon fast Zeit, die Koffer zu schnappen, in den Bus zu steigen und zum Flughafen zu fahren.

 

Unterwegs, an der "Blauen Lagune" haben wir dann noch ein paar Mitreisende abgeholt.

 

Ein wunderschöner, erlebnisreicher und eigentlich zu kurzer Urlaub geht zu Ende und ich hab mir vorgenommen, dass ich irgendwann zurückkehren werde. Es gibt noch soooo viel zu sehen und zu entdecken.

 

 

Hier kommen jetzt noch ein paar Bilder von Reykjavik: